Beikost – Ab wann?

Geschrieben von admin | Babynahrung | Dienstag 7 Juni 2011 09:40

Wenn beim Baby das Interesse an der Nahrung der Eltern steigt sollte auch langsam daran gedacht werden die Beikost einzuführen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen? Und was ist als erste Mahlzeit ideal?

Ab dem fünften, bis sechsten Lebensmonat kann mit Beikost angefangen werden, der Zeitpunkt der Einführung lässt sich nicht so einfach auf alle Babys übertragen und muss individuell gefunden werden. Bei allergiegefährdeten Babys sollte bis zum sechsten Monat gewartet werden. Anzeichen, dass mit Beikost angefangen werden sollte sind u.a. Interesse am Essen von Mama und Papa, die ersten Zähnchen oder die Fähigkeit vom Löffel zu essen.

Im Körper des Babys muss die Darmflora reif für die Beikost sein, dafür wird sie mit der Muttermilch ideal vorbereitet. Deswegen sollte auf zu frühe Beikostgabe verzichtet werden, denn das Allergierisiko und die Entstehung von Übergewicht kann so erhöht werden. Außerdem sind ausreichende Milchmahlzeiten für den Kalziumgehalt unerlässlich.

Außerdem sollte die Beikost langsam eingeführt werden, damit sich das Baby an die neue Nahrung gewöhnen kann und sie gut vertragen wird. Am Anfang werden meist 1-2 Teelöffel nach Ende der Milchmahlzeit gegeben. Diese Menge kann dann ab der zweiten Woche gesteigert werden. Am besten ist es mittags mit der Beikost Einführung zu starten, da die Verdauung des Babys zu dieser Tageszeit am effektivsten arbeitet. Es empfiehlt sich ein einfacher Gemüsebrei aus Karotten, Äpfeln oder Kartoffeln. Dabei sollte auf Babys Reaktionen geachtet werden, bei Blähungen, Bauchschmerzen oder einem wunden Po kann es sein, dass eine Unverträglichkeit des Gemüses besteht und es sollte fürs erste aus dem Nahrungsplan gestrichen werden

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